Ein paar Fotos von der U-Verlagerung Diabas. Der Bau der U-Verlagerung Diab, die von der Organisation Todt (OT) übernommen wurde, begann mit der ersten Besichtigung der Baustelle im Juni 1944. Neben Vertretern der Junkerswerke standen Ingenieur Wodsack vom Bauamt des Reichsministeriums für Rüstung und Kriegswirtschaft (RmfRuK), Ingenieur Stieber, der Sonderbeauftragte für die unterirdische Verlagerung, sowie ein Vertreter des Oberbergamts vor Ort.
Die Untertage-Verlagerung Diabas war Teil eines umfassenden Plans, die Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG in unterirdische bombensichere Fabriken zu verlagern. Ab April 1944 wurde die Verlagerung in mehreren Wellen umgesetzt, wobei die erste Welle 37 U-Verlagerungen mit einer Produktionsfläche von 393.000 Quadratmetern umfasste. Im Mai 1944 wurden zusätzliche 600.000 qm beschlossen, wodurch insgesamt über eine Million Quadratmeter unterirdischer Produktionsfläche für die Junkerswerke bereitgestellt wurden.
Die U-Verlagerung Diabas war eine der größten Untertageverlagerungen für Junkers und wurde als Stollenneubau realisiert. Sie sollte eine Produktionsfläche von 60.000 m² erreichen und war mit 24 Produktionskammern, einem Fahrstollen sowie einem Reichsbahnanschluss in unmittelbarer Nähe ausgestattet. Die geplanten Maße und die Lage im alten Steinbruch boten ideale Voraussetzungen für den Bau der Anlage.
U-Verlagerung Diabas
Die U-Verlagerung Diabas war ein zentraler Bestandteil der untertägigen Verlagerungspläne der Junkerswerke. Die geplante Produktionsfläche von 60.000 m² und die ausreichende Deckung durch das Deckgebirge von 70-100 Metern ermöglichten eine sichere und effiziente Produktion. Die Anlage wurde mit 24 Produktionskammern, einem Fahrstollen und einem Reichsbahnanschluss in unmittelbarer Nähe ausgestattet, was die logistischen Voraussetzungen für die Produktion optimierte.



