Die U-Verlagerung Ente war ein Teil des Jägerprogramms und sollte 6000m² Nutzfläche umfassen. Der nicht vollständig ausgebauten Tunnel verfügte über eine Fläche von 3000m² plus weiteren 700m². Der Tunnel wurde bereits am 11.11.1943 unter der Nummer 29436 gesperrt und bekam die Objektnummer 201 zugewiesen.
Die Umbauarbeiten begannen im März 1944 und umfassten die Erweiterung der Tunnel sowie die Errichtung von Baracken, Stollen und Hallen. Die Stromversorgung erfolgte durch das Walchensee-Kraftwerk. Die Produktion für Flugzeugteile begann im Mai 1944 und umfasste zunächst Zellen für die Focke Wulf Bf 109, bevor im Herbst die Teile für den Düsenjäger Me 262 gefertigt wurden.
Produktion und Prüfung
Im Mai 1944 startete die Produktion an der U-Verlagerung Ente. Zunächst wurden Zellen und Zellenteile für die Focke Wulf Bf 109 hergestellt, bevor im Herbst die gleichen Teile für den Düsenjäger Me 262 produziert wurden. Ein offizieller Prüfungsbericht des Rechnungshofs aus Potsdam kritisierte fehlende Verträge mit den Baufirmen sowie Kostenüberzüge.



