Im Bergischen Land auf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Witten und Wuppertal befindet sich die Untertage-Verlagerung Goldammer. Der Tunnel, der als Deckname für die untertägige Produktionsstätte gewählt wurde, entsprach den Voraussetzungen für eine U-Verlagerung. Der relativ kleine Tunnel lag im tiefen Wald und war gut geschützt vor Fliegerangriffen.
Die Planung und Umsetzung
Die OT-Einsatzgruppe „Hansa“ aus Essen übernahm die Bauleitung für den Ausbau des Klosterholz-Tunnels. Das OBB in Düsseldorf führte die Umbaumaßnahmen durch, wodurch eine Produktionsfläche von 2.800 qm entstand. Die Flugzeugfabrik Ludwig Hansen & Co zog nach Fertigstellung der Arbeiten ein.
Die Bahnstrecke wurde im Jahr 1944 für den normalen Bahnverkehr gesperrt. Die Untertage-Verlagerung Goldammer war Teil der Rüstungsproduktion im Zweiten Weltkrieg und wurde im August 1944 genehmigt.



