Die U-Verlagerung Maifisch war eine unterirdische Anlage, die im Zweiten Weltkrieg in der Region Blankenburg im Harz errichtet wurde. Sie wurde unter verschiedenen Codenamen wie BII, Z und Mfs bezeichnet und war Teil eines umfangreichen Bauprojekts, das von der Waffen-SS und der Organisation Todt koordiniert wurde. Die Anlage war im Auftrag des SS-Baustabes der Waffen-SS Heese geplant und sollte für die Fertigung von Kriegswaffen unter Tage genutzt werden.
Entstehung und Hintergrund
Die U-Verlagerung Maifisch wurde im Zuge der Verlagerung von Kriegswichtigen Produktionseinrichtungen ins Umland von Magdeburg verlegt, da die Stadt durch Luftangriffe stark beschädigt wurde. Die Krupp-Gruson-Werke aus Magdeburg sollten ihre Produktion in das Stollensystem eines ehemaligen Bergwerks nahe Langenstein / Halberstadt verlegen. Die Verlagerung wurde im Jahr 1944 offiziell genehmigt und der Bau begann nach einer positiven Besprechung mit Fachleuten und SS-Beamten.
Die Anlage war im Auftrag des SS-Baustabes der Waffen-SS Heese geplant und sollte für die Fertigung von Kriegswaffen unter Tage genutzt werden. Die Verlagerung wurde im Jahr 1944 offiziell genehmigt und der Bau begann nach einer positiven Besprechung mit Fachleuten und SS-Beamten.



