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U-Verlagerung Parauebertage an der u verlagerung dachs 1 picture uebertage an der u verlagerung dachs 1 picture
U-Verlagerung Para -
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U-Verlagerung Para
Eindrücke aus der U-Verlagerung Para. Die U-Verlagerung mit den Decknamen A2, C3a, Dachs 1, Höhle 1 und Para ist eine beeindruckende Stollenanlage und zeigt allerhöchste deutsche Ingenieursleistungen zur damaligen Zeit.
Die unterirdische Schmieröl-Raffinerie Dachs 1 im Jakobsberg bei Porta-Westfalica wurde im 2. Weltkrieg erbaut. Nach der Zerstörung des Raketenentwicklungszentrums in Peenemünde durch britische Bomber im August 1943 war das Drittes Reich gezwungen, kriegswichtige Fabriken unter Tage zu verlagern. Das Geilenberg-Programm zur Herstellung synthetischen Benzins wurde unter die Erde verlegt, um die Produktion zu schützen.
Die Verlagerung der deutschen Flugzeugindustrie unter die Erde erfolgte unter der Regie des Jägerstabs. Bereits im Herbst 1943 plante das Reichministerium für Bewaffnung und Munition unter Alber Speer die "bombensichere" Verlagerung wichtiger Rüstungsfertigungen in unterirdische Räume. Die Einrichtung und der Ausbau dieser Anlagen waren mit dem Einsatz von Zwangsarbeitern, Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen verbunden.
Die Mineralölindustrie des Dritten Reichs war ein zentraler Industriezweig innerhalb der Kriegsmaschinerie. Die Raffinerien und Hydrierwerke in Bremen, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Leuna, Magdeburg und Pölnitz wurden ab dem 12.05.1944 konzentriert von Alliierten bombardiert. Die U-Verlagerung Para war Teil der Versuche, die Produktion zu sichern.



