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Die Schlackebahn der Siemens Martin Werke war eine spezielle Anlage zur Entsorgung von erstarrten Schmelzrückständen. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg zudem als Luftschutzbunker genutzt, um die Werke zu schützen. Die Bahn war unterirdisch angelegt, um Platz zu sparen und gleichzeitig Schutzräume zu schaffen.
Technische Ausführung und Zweck der Schlackebahn
Die unterirdische Schlackenbahn wurde im Zuge des Umbaus des Bochumer Vereins im Jahr 1934 errichtet. Sie diente nicht nur zur Entsorgung von Schlacke, sondern auch zur Schaffung von Schutzräumen. Die Züge transportierten beladene Schütten mit Schlacke durch die Anlage.
Die Geschichte der Schlackebahn ist eng mit der Entwicklung des Bochumer Vereins verbunden, der 1854 gegründet wurde. Die Anlage war ein Beispiel für die technische Innovation und den praktischen Einsatz von unterirdischen Infrastrukturen in industriellen Prozessen.
Weitere Informationen zur Schlackebahn & dem LS-System



