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Die Kalkgrube bei Bergen Sohle 1 ist ein eindrucksvolles Beispiel für die industrielle Geschichte Norwegens. Die Sohle wurde im Zuge des Kalkbergbaus um 1920 wieder in Betrieb genommen und war Teil eines umfangreichen Bergwerkskomplexes. Die Kalkfördertechnik der Zeit war sowohl überirdisch als auch unterirdisch organisiert, wobei eine hölzernen Seilbahn zur Förderung genutzt wurde.
Heute ist das Bergwerk ein Zeitkapsel aus der Zeit der Schließung. Viele bergmännische Relikte, wie Kleidung, Geleucht, Loren und Grubenbahn, sind noch an Ort und Stelle. Selbst die Bergmannsstullen, die mittlerweile zu Pilzbergen geworden sind, zeigen die Geschichte des Bergwerks. Die Vielfalt der erhaltenen Objekte macht das Bergwerk zu einem besonderen Ort für die Erforschung der Bergbaugeschichte.
Einblicke in die Geschichte des Kalkbergwerks
Die Entwicklung des Bergwerks begann mit der Sicherung der Eigentumsrechte durch PG Rieber & Søn im Jahr 1914. Der Ingenieur Richard A. Klunderud gab 1920 den Startschuss für den erneuten Abbau. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Bergwerk zu einem der größten Anbieter von Industrie- und Baukalk in Skandinavien. Nach einem Großbrand und der Insolvenz im Jahr 1961 wurde das Bergwerk durch Hans Bull Øvrevik modernisiert und die Produktion wurde ab 1963 wieder aufgenommen.



