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u verlagerung ofen 37 38 foto 11
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U-Verlagerung Ofen 37/38
Die U-Verlagerung Ofen 37/38 war bis März 1945 in Betrieb, wobei die Produktionsmenge aufgrund von Lieferschwierigkeiten und der unvollständigen Fertigstellung der U-Verlagerung Dachs bei Porta-Westfalica nur halb so hoch war wie ursprünglich geplant. Die Anlage wurde im Teutoburger Wald bei Ibbenbüren errichtet, direkt neben dem Untertage-Projekt Schwalbe IX.
Die Verbindung zur Reichsbahn wurde durch einen Gleisabzweig ermöglicht, wobei etwa 150-200 Meter Gleis neu verlegt werden mussten. Die genaue Lage der Abzweigung ist heute nicht mehr erkennbar, da die Weiche nach Kriegsende demontiert wurde. Die Schienen wurden vermutlich nach dem Krieg erneuert. Die Verladestation der Doppelanlage ist an einem schmalen Weg und einer alten Mauer zu erkennen, die Überreste der Verladerampe sind noch vorhanden.
Die Anlage diente zur Herstellung von Dieselkraftstoff und Ottokraftstoff, also Benzin für Fahrzeuge. Die Bauherrschaft und die Oberaufsicht lagen bei der Organisation Todt (OT), die auch bei vielen anderen Ofen-Anlagen tätig war. Die Arbeiter kamen aus der Salzbergener Ölschiefergewinnungsanlage und der Raffinerie in Rheine. Der Bau der Doppelanlage dauerte nur 6 Wochen, was auf eine schnelle und geheime Produktion hindeutet.
Weitere Informationen zur U-Verlagerung Ofen 37/38



