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u verlagerung walpurga 22
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u verlagerung walpurga 05
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u verlagerung walpurga 12
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u verlagerung walpurga 16
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u verlagerung walpurga 11
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u verlagerung walpurga 19
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u verlagerung walpurga 06
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u verlagerung walpurga 07
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u verlagerung walpurga 02
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u verlagerung walpurga 03
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u verlagerung walpurga 13
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u verlagerung walpurga 20
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u verlagerung walpurga 01
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u verlagerung walpurga 10
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u verlagerung walpurga 15
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u verlagerung walpurga 08
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u verlagerung walpurga 09
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u verlagerung walpurga 04
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u verlagerung walpurga 17
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u verlagerung walpurga 21
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u verlagerung walpurga 14
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u verlagerung walpurga 18
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U-Verlagerung Walpurga
Die U-Verlagerung Walpurga bezieht sich auf eine geplante unterirdische Anlage in der Höhle bei Quedlinburg, die im Zweiten Weltkrieg als Produktionsstätte für mechanische Messgeräte der Maschinen- und Armaturenfabrik Steinle & Hartung geplant war. Die Höhle, ursprünglich ein Lagerkeller einer Quedlinburger Brauerei, wurde ab Juni 1942 bis April 1945 als Verwahrstelle des Quedlinburger Domschatzes genutzt. Der Domschatz, eine mittelalterliche Kleinodiensammlung aus der Zeit Heinrichs I, wurde in das Höhlensystem untergebracht, wobei eine Kammer und ein Zugangstollen errichtet wurden.
Im November 1944 wurde die Planung für eine Fertigung der Messgeräte in das Höhlensystem verlagert. Die geplante Nutzfläche betrug 000 m² und bekam den Decknamen Walpurga. Ob die bombensichere unterirdische Anlage angefangen wurde, ist unklar. Indizien und Relikte in der Umgebung deuten jedoch auf eine mögliche Nutzung hin. Oberhalb am Hang gibt es eine kleine Mauerung, unter der sich eine tiefere Pinge befindet, die direkt an der Felswand liegt. In der Pinge erkennt man eine menschlich gemachte Auswölbung, die auf einen tonnlägigen Schacht hindeuten könnte. Eine Sprengstelle wurde ebenfalls festgestellt.
Der Domschatz wurde von den alliierten unter der Führung des US-Army-Oberleutnant Joe T. Meador im April 1945 zum Großteil gestohlen und per Feldpost nach Whitewright seiner Heimatstadt in Texas verschickt. Eventuell wurde nach dieser Aktion der ehemalige Zugang / Stollen / Schacht gesprengt. Unten am Hang gab es einen weiteren Zugang, der aber verstürzt ist. Über diesen sollen Anfangs die Güter in die Höhle gebracht worden sein. Heutzutage kann man nur oben auf dem Berg die beiden Luftschächte der Anlage sehen. Der hochgemauerte Luftschacht gehört zum Walpurgisstollen, in dem sich die Produktionshallen befunden haben sollen, so nach einer Aussage vom Kreisarchäologen Dr. Oliver Schlegel. Wir gehen davon aus, dass die U-Verlagerung bereits produziert hat. Letzte Beweise fehlen aber derzeit noch.



