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Rüstungsprojekte in der Region Nordhausen, Worbis und Heiligenstadt während der NS-Zeit

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Buch Titel:      Rüstungsprojekte in der Region Nordhausen, Worbis und Heiligenstadt während der NS-Zeit
Buch Kategorie:      U-Verlagerungen Bücher
BuchID:      18
Autor:      Frank Baranowski
ISBN-10(13):      978-3932752131
Verlag:      Verlag Mecke Druck
Publikationsdatum:      1998
Edition:      1-te
Number of pages:      96
Owner Name:      minehunters
Owner Email:      webmaster@minehunters.de
Sprache:      Deutsch
Literatur Preis:      110.00 €
Bewertung:      5 
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Beschreibung:     

Rüstungsprojekte in der Region Nordhausen, Worbis und Heiligenstadt während der NS-Zeit

 

Rüstungsprojekte in der Region Nordhausen, Worbis und Heiligenstadt während der NS Zeit


Man muß informieren, erinnern und mahnen, wie es in einigen Gedenkstätten, mit einzelnen Denkmälern und speziellen Veröffentlichungen geschieht, sonst bleiben bedeutende, schicksalsbestimmende historische Fakten weitgehend unbekannt, weil sie streng geheim gehalten und von den Informierten offensichtlich inzwischen vergessen wurden, falls sie nicht zu den überlebenden Betroffenen zählen. Frank Baranowski hat zu seiner "Spezialthematik", der Rüstungsproduktion während der NS-Zeit, erneut akribisch recherchiert und präsentiert mit diesem Buch Grundlegendes sowie Details über die krampfhaften Versuche engagierter Nationalsozialisten, Stollenanlagen und Kalibergwerke bei Nordhausen und im Eichsfeld zu endsiegorientierten Waffenschmieden auszubauen, wozu auch die Produktionsmöglichkeiten kleinerer Betriebe der Region herangezogen wurden. Es wird sehr deutlich, wie Kriegspsychose und erlahmende wirtschaftliche Kraft, zugrundegetretene Moral und verlorengegangener Humanismus entsetzliche Brutalität und Barbarei bei den Verantwortlichen förderten, so daß die anvertrauten Menschenleben zunehmend wertlos wurden. In dieser Publikation werden Rüstungprojekte in folgenden Orten besprochen: Appenrode, Artern, Bad Lauterberg, Berga, Berka, Bernterode, Beyrode, Bischofferode bei Nordhausen, Blankenburg, Bleicherode, Dingelstädt, Duderstadt, Ellrich, Gebra, Großbodungen, Großwerther, Göttingen, Harzungen, Heiligenstadt, Herzberg am Harz, Hohlstedt, Hüpstedt, Ilsenburg, Keula, Kleinbodungen, Kleinfurra, Leinefelde, Mackenrode, Mühlhausen, Neubleicherode, Neusollstedt, Niedergebra, Niederorschel, Niedersachswerfen, Nordhausen, Nüxei, Osterode, Rottleberode, Stempeda, Sollstedt, Volpriehausen, Wickenrode, Wollkramshausen, Worbis und Woffleben

Quelle: Buch Autor

Book owner:      administrator

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Sondershäuser Kalibergbauhistorischen Symposiums erhielt ich im Jahr 2000 die Möglichkeit, meine ersten Forschungsergebnisse einem namhaften Fachpublikum vorzustellen. Der zugehörige Tagungsband, der unter dem Titel „Die Umwandlung von Kaliwerken im Südharzrevier zu unterirdischen Heeresmunitionsanstalten während der NS-Zeit“ erschien, war in kürzester Zeit vergriffen und wurde bis heute nicht neu aufgelegt. In den folgenden Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt meiner Recherchen auf die Organisation und Struktur der Untertageverlagerung der deutschen Rüstungsindustrie in der Endphase des NS-Regimes, doch hielt mich das Thema der Heeresmunitionsanstalten weiterhin in seinem Bann. Kleinere Abhandlungen zu einzelnen Heeres-Munitionslagern, beispielsweise in Herfa-Neurode, Neuhof-Ellers, Abteroda und Wolkramshausen, erschienen in der „Gezähekiste“, der Zeitschrift des Hessischen Landesverbandes im Bund Deutscher Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine. 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Namentlich ist insbesondere Frau Angelika Frenzel hervorzuheben, die in Abstimmung mit der Geschäftsleitung meine Arbeit durch die Überlassung von Archivalien über Jahre hinweg förderte. Außerdem begleitete sie die Entwicklung des Textes fortlaufend, gab wichtige Hinweise und vermittelte Kontakte. Ihr gebührt damit ein wesentlicher Anteil an dieser Arbeit. Ebenso meinem zwischenzeitlich verstorbenen Mentor und Freund Karl-Udo Bigott, der meine Arbeit in den vergangenen 15 Jahren bis zu seinem Tod aktiv begleitete und wesentlich zum Erfolg beitrug. Über die Unterlagen des Kali-Wirtschaftsarchivs hinaus basiert die vorliegende Arbeit auf der Auswertung von Archivalien des Bundesarchivs in Berlin, des Militärarchivs in Freiburg sowie der Landesarchive in Hannover, Weimar und Marburg sowie diversen kommunalen Archiven. Zusätzliches Material kam von privater Seite, so beispielsweise von Frau Manuela Ernst aus Dippach, die seit Jahren gleichermaßen zur Geschichte des Buchenwalder KZ-Außenkommandos in Abteroda forscht. Sie gab mir dankenswerter Weise umfangreich Einblick in ihre Unterlagen und ermöglichte den wissenschaftlichen Diskurs. Außerdem kam in den letzten Jahren umfangreiches Fotomaterial hinzu, darunter eine Aufnahme der Heeresmunitionsanstalt Sondershausen (Berka/Wipper), die wenige Tage nach Einmarsch Alliierter Truppen entstand. Zudem gelang es, ein komplettes Fotoalbum des Kaliwerkes Wolkramshausen mit mehr als 50 historischen Originalbildern zu erstehen, ebenso Aufnahmen zu anderen Standorten. Fotomaterial von den im Schacht Bernterode noch kurz vor Kriegsende eingebrachten Kunstgegenständen stellte die Monuments Men Foundation zur Verfügung. 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