Bergbau- und Geschichtsmuseum Oer-Erkenschwick
Die Ausstellung und der ehemaligen Lehrstollen der Zeche Ewald Fortsetzung durften wir am Tage des Beetpott 2013 im Rahmen der Veranstaltung besichtigen. Das Bergbau- und Geschichtsmuseum Oer-Erkenschwick ist sehr gut geführtes und vorallem intressantes Museum. Ein Besuch ist nicht nur für Bergbauintressierte lohnenswert. Im ehemaligen Lehrstollen kann man die Untertagewelt mit vielen Ihrer Maschinen sehen und erleben.
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lippoldshoehle foto
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Lippoldshöhle
Die Lippoldshöhle ist schon lange Menschen bekannt. Vor vielen, vielen Jahren terrorisierte der Räuber Lippold mit gar schrecklichen Taten das Leine- und das Glenetal. Seine einstige Wohnstatt, die Lippoldshöhle, ist heute ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt.
Teile der Höhle lassen sich besichtigen. Hierfür sollte man allerdings eine Taschenlampe im Gepäck haben. Vor etwa 500 Jahren, zu der Zeit wo sich die Leute ihr Recht mit der Faust verschaffen mußten, war der Räuber Lippold durch seinen älteren Bruder von Haus und Hof vertrieben worden. Da zog er sich in diese Schlucht zurück und ließ durch Steinmetze die Höhle in der Felswand aushauen, leitete den Bach in den Brunnen hinein und verwehrte den hochgelegenen Zugang durch eine eiserne Tür.
Als alles vollendet war, forderte er die Steinmetze auf, einzeln zu ihm heraufzukommen und sich ihren Lohn zu holen. Er stieß aber jeden nieder, damit niemand seinen Unterschlupf verrate. Von dieser Höhle aus ritt er nun weit ins Land hinein, raubte und plünderte, wo er konnte. Um Kaufleute zu fangen, spannte er Drähte über den Weg der durch die Schlucht führt. Sie waren mit Glöckchen verbunden und diese gaben das Zeichen, wenn jemand vorbeizog.
Nach dieser Höhle schleppte er auch das Mädchen hin, das er geraubt oder durch Versprechungen an sich gelockt hatte. Es war eine Schmiedetochter aus Alfeld. Ihres Vaters Haus stand dort, wo noch jetzt beim neuen Kruge eine Schmiede ist. Einmal in seiner Höhle, ließ der Raubritter sie nicht wieder los. Sie mußte für ihn kochen und waschen und alle Hausarbeit verrichten. Mittags aber legte er seinen Kopf in ihren Schoß und ließ sich von ihr krauen bis er eingeschlafen war.
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